INGE WERTH - Wunderbares und Bizarres - 21.10. - 2.12.2011

Inge Werth, Galerie DAS BILDERHAUSInge Werth wurde in Pommern/Stettin geboren. Nach dem Krieg kam sie über Hamburg nach Frankfurt am Main. Nach Tätigkeiten im Kunsthandel begann sie 1963 zu fotografieren.

Sie arbeitet frei für Magazine, Zeitschriften, Verbände, Gewerkschaften, für den Hessischen Rundfunk und die Evangelische Kirche. Die Brüche und Umbrüche, die mentalen und manchmal auch handfesten Auseinandersetzungen der 60er und 70er Jahre erlebte sie 1968 hautnah in Frankfurt und Paris. Es entstanden Schwarzweißaufnahmen, schmale, aber bewegende Ausschnitte von Raum und Zeit.

Fotoreisen, nicht wenige – erwähnt seien nur Ost-Berlin, Israel, Spanien, Haiti, USA, England, Jordanien und Moskau – machte sie offenen Auges und mit viel Empathie für die Menschen ohne dabei voyeuristisch vorzugehen. Das zeigen ihre Arbeiten. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland. Preise und Anerkennung blieben nicht aus: Deutsches Plakatmuseum, Cranbrook Academy of Art, Detroit.

Das hier vorgestellte Projekt „Wunderbares und Bizarres" war ein willkommener „Ausrutscher", ein Innehalten, ein Staunen darüber, was nicht Menschen zustande bringen, sondern Wasser, Wind und Sand.

Schwarzweißaufnahmen (Portraits und zeitgeschichtliche Ereignisse) aus früheren Schaffensperioden sind ebenfalls zu sehen.