FERRY AHRLÉ - Zeichnungen zu Opern von W.A. Mozart - 15.10. - 28.11.2009

Ferry AhrléIn Frankfurt am Main geboren, wächst er in der pulsierenden Metropole Berlin auf. Er studiert an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin bei den Professoren Gerhard Ulrich und Max Kaus. Neben dem Studium nimmt er Schauspielunterricht bei dem späteren Burgschauspieler Albin Skoda. Das von Ahrlé gemalte Porträt Skodas als „Torquato Tasso" hängt im Burgtheater in Wien. Zwei Spielzeiten zeichnet er die Programmtitel der Berliner Philharmoniker, darunter die Porträts von Celibidache, Furtwängler, Menuhin und Klemperer. Er entwirft Dekorationen für den Film „Berliner Ballade" und für das literarische Kabarett „Die Stachelschweine".

 

1955 geht Ahrlé nach Frankfurt am Main. Hier entstehen seine Filmplakate u.a. zu Filmen von Fellini, Bergman, Buñuel, Truffaut und Polanski. Diese werden zum 100 jährigen Jubiläum des Films im Deutschen Filmmuseum in Frankfurt am Main und 2007 auf der Berlinale gezeigt. In den sechziger Jahren arbeitet Ahrlé in Paris. Dort gilt sein Interesse der Architektur und der Stadtlandschaft.

Zurück in Deutschland zeigt er seine Bilderzyklen „Signal und Schiene",

„Von Ikarus bis Überschall", „Das Geld in Oper und Schauspiel",

„Mozartissimo", „Hommage an Richard Strauss", „Alles Theater", „Gemalte Musik" und zuletzt 2008 „Der Botschafter" im Internationalen Club im Auswärtigen Amt in Berlin.

Von 1979 bis 1990 ist er im Fernsehen präsent. Für seine verschiedenen Serien wie „Da sind sie wieder", „Die Kleinen der Großen" und „Galerie der Straße" schreibt er auch die Drehbücher. In der Serie „Sehr ähnlich, wer soll´s denn sein" unterhält er sich mit seinen Gesprächspartnern und zeichnet sie gleichzeitig. Persönlichkeiten wie Maria Schell, Martin Held, Karl John, Yehudi Menuhin und viele andere sitzen ihm Modell. Für diese besondere Art des Porträtierens erhält er in New York den Golden Award auf dem Internationalen Film- und Fernsehfestival.

2006 gestaltet Ferry die „E.T.A. Hoffmann Stube" von Lutter & Wegner am Gendarmenmarkt in Berlin mit 100 Bildern zu Leben und Werk des berühmten Dichters und Komponisten.

Neben seiner Malerei schreibt Ahrlé Bücher. Seine Bilder hängen in privaten und öffentlichen Sammlungen. Er lebt und arbeitet in Frankfurt am Main und in Berlin.