CORDELIA HEYMANN "Schöne neue Welt" 14.1.-26.2.2011

heymann

Cordelia Heymanns Werk ist von einer symbolhaften Ästhetik dominiert: so auch die Zyklen von großzügigen, lockeren Zeichnungen, ihre Malerei und die bemalten filigranen Metallobjekte. Die Imagination ist die wichtigste Quelle ihrer Kreativität.

Doch sie will auch Ideen vermitteln, die zum Nachdenken anregegen und sie vereinfacht daher ihre Formensprache, um zu offenbaren. So folgt sie in ihrer „Schönen neuen Welt" dem Weg des Menschen von der Wiege bis zur Bahre, sinnt über das Dilemma der Entscheidung zwischen Gemeinschaft und Individuum nach, oder lässt sich von Ameisen und Heuschrecken faszinieren.

 

1955 in Frankfurt am Main geboren und hier lebend, studierte Cordelia Heymann zwischen 1974 und 1984 zuerst Kunsterziehung an der Frankfurter Johann-Wolfgang-Goethe-Universität und anschließend Freie Malerei an der Akademie der Bildenen Künste in Karlsruhe. 1992 wurde sie Preisträgerin der Frankfurter Marielies Hess-Stiftung. 2001 erhielt sie das Budapest-Stipendium der Stadt Frankfurt am Main.

Sie stellte in Frankfurter Galerien und Institutionen, im Kunstverein Jena, im Künstlerhaus Karlsruhe und im Künstlerforum Bonn aus und beteiligte sich wiederholt an den Kunsttagen in Dreieich und mit ihren Künstlerbüchern an der Minipressen-Messe in Mainz. Sie ist Mitglied in der Frankfurter Künstlergruppe Klosterpresse e.V. im Frankensteiner Hof.